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2011 Die Auswirkungen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Die Auswirkungen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im Jahre 2011

- 2011.02.28 Viele tote Delfin Babys im Golf von Mexiko seit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko
- 2011.03.01 Erste Bohrung seit Ölpest im Golf von Mexiko genehmigt

18.06.2010 Es ist schon traurig
wir sind im Stande zum Mond zu fliegen, können aber ein Loch in 1500 Meter Meerestiefe nicht stopfen!
Die Oberfläche des Mondes und das Mars ist besser erforscht als unser Meeresboden.
Das sind Fakten und wir fragen uns, warum können so ein Loch am Meeresboden nicht einfach stopfen?

Wie man ein Bohrloch schließt
und weitere Information zur Öl-Ausbreitung im Golf von Mexiko

Die einzige Lösung um die Ölpest verringern und das austreten des Öls zu stopfen sind Entlastungbohrungen die mit denen das restliche Öl um der Ölquelle abgepumpt wird. Diese Entlastungsbohrungen sind derzeit die einzige reale Chance um die Ölquelle am Meeresboden zu schließen.
Wenn also durch die Entlastungsbohrungen der Druck von dem defekten Bohrloch genommen wurde, kann wieder mit Plan -B weiter gemacht werden, wo mit Schlamm und anderem Zeugs das Leck geschlossen werden soll.
Derzeit ist geplant, dass diese Entlastungbohrung im August 2010 womöglich abgeschlossen werden können. Vielleicht gibt es auch einen kleinen Hoffnungschimmer, und sie kommen etwas schneller voran, so dass schon etwas früher damit zu rechnen ist.

Wann wird das Austreten des Öl gestoppt?

Also mit viel Optimismus ist bis Ende August 2010 vielleicht endlich das Loch geschlossen und es tritt kein weiteres Öl mehr aus. Aber wie viel Öl bis dahin das Meer verseucht, geht über unserer Vorstellungskraft hinaus und wird wohl nie in echten Zahlen definiert werden können.

- BP: Öl könnte noch zwei bis vier Jahre sprudeln

Aber ebenso traurig ist es,
dass BP-Chef Tony Hayward immer noch keine detaillierten Angaben macht, warum oder wie es zu dieser Katastrophe kam.. Nach 2 Monaten sollte man aber im Stande sein, solche Aussagen treffen zu können!
Stattdessen wird gelogen, gelogen und gelogen!
Von Anfang an wurden falsche Aussagen darüber gemacht, wie viel Öl aus dem Bohrloch wirklich austritt. Und selbst diese Angaben wurden ständig wieder neu Erlogen und nach oben korrigiert.

Diese Tiefseebohrungen bleiben daher ein Risiko und nun wissen wir, dass wir nicht im Stande sind ein Loch in 1500 Meter Meerestiefe zu stopfen wenn es zu einer Katastrophe kommt.

30.06.2010 - USA holt sich nun (endlich?) Internationale Hilfe
fast 3 Monate sind seit dem Unglück vergangen und erst jetzt holen sich die USA Internationale Hilfe im Kampf gegen das Öl?
Da stellt man sich zurecht die Frage, Warum erst so spät ?
Seit der Öl-Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko ist die ganze Organisation zur Schließung des Öl-Bohrlochs und die Beseitigung des Öls ein wahres Chaos gefolgt zahlreichen Pannen und erschreckenden Erkenntnissen. Da wundert es niemanden, dass auch hier viel kostbare Zeit verstrichen wird um Hilfe aus dem Ausland an zu nehmen.

16.07.2010 Das Loch ist zu !
Endlich hat es BP geschafft,
nach endlich etwas über 85 Tagen seit der Explosion und dem versinken der Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April 2010, konnte das Leck am Ölbohrloch in 1,6 Km Meerestiefe gestoppt werden.
Zwar ist damit noch lange nicht alles fertig und es müssen noch so genannte Entlastungsbohrungen gemacht werden, um endgültig sicher zu stellen das kein Öl mehr austreten wird. Aber es ist wohl der größte Schritt seit Beginn der Katastrophe.

Derzeit wird das neue Ventil immer nur zu Test-Zwecken geschlossen und dabei wird geprüft oft es dem Druck stand hält und auch wirklich dicht ist. Denn immerhin sollte es auch bei einem Hurrican Stand halten und das Ölbohrloch geschlossen bleiben.

Dennoch ist schon viel zu viel Öl das Meer geflossen und hat so große Teile der US-Golfküste verseucht, schöne Touristenstrände verschmutzt und tausende Fischer arbeitslos gemacht. Da bleibt nur zu hoffen, dass auch dieses Mal die Natur uns überrascht und auch solche vom Mensch verursachten Katastrophen irgendwie wegsteckt.

04.08.2010 Das defekte Bohrloch im Golf von Mexiko wurde durch den "Static Kill" offenbar nun endgültig verschlossen
Nachdem vor kurzen das defekte Ventil am Bohrloch endlich einen passenden Deckel gefunden hatte, konnte nun BP das Bohrloch endgültig mit Schlamm verschließen, so dass kein weiteres Öl mehr nach oben gelangen kann. Jedoch ist die auch nur der erste Schritt der Versiegelung. Es sind noch weitere Schritte geplant wobei unter anderem das Bohrloch endgültig mit Schlamm und Zement versiegelt wird.

Allen positiven Nachrichten zum trotz, bleibt die traurige Wahrheit, dass seit dem Versinken der Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 22. April insgesamt rund 780 Millionen Liter RohÖl ins Meer geflossen sind und die Natur in eine unglaublich große Ölpest werwandelt hat. Da bleibt nur zu hoffen, dass nie wieder auch nur annähernd eine ähnliche Katastrophe passieren wird.

Reise- und Umweltinfos zur Ölverschmutzung - Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Infos zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

So lange das Öl-Bohrloch nicht zu ist, kann man nicht vorraussagen wie und wo noch überall Öl die Strände verschmutzen, die Umwelt vergiften und tausende Tiere töten wird.
Aber eins ist jetzt schon sicher, dies ist die größte Ölkatastrophe die die Menschheit je gesehen hat!
Es wird nicht nur Monate sondern viele Jahre gar Jahrzehnte dauern, bis Natur und Umwelt diesen kaltblütigen zerstörerischen Akt des Menschen wieder einigermaßen abfangen kann. (wenn die Natur sich überhaupt jemals von dieser Verschmutzung erholen kann)

Sollten Florida Urlauber nun Ihre Reise stornieren?

Viele USA und Florida Reisende die nun in diese Region Reisen um dort Urlaub zu machen, machen sich zurecht Sorgen über die Folgen und ob man evtl. seinen Urlaub abbrechen bzw. stornieren sollte.

Besonders beliebt für Urlaubsreisen sind die Strände von Florida. Und auch hier gibt es leider schon erste Öl- Verschmutzungen an den westlichen Stränden von Pensacola und Panama.
Wie und wann das Öl die Touristenhochburgen von Florida erreichen wird kann man noch nicht genau sagen. Aber ist gibt Prognosen Golfstrom und dem Verlauf der Ölverschmutzung.

Florida Reisende können sich daher hier über die Region im Golf von Mexiko informieren und die westlichen Strände von Florida wie St. Petersburg, tampa oder auch die Florida Keys schon vom Öl-Teppich betroffen sind.

Hier ist eine Zusammenfassung einiger Webseiten, die verschiedene Karten vom Meerestrom von Golf von Mexiko haben und den Verlauf der Öl-Verschmutzung anzeigen:

- Tracking the Oil Spill in the Gulf

- Florida Travel, Deepwater Horizon Oil Spill Update

- Aktuelle Hurricane und Ölteppich Information von Wetter24.de

- Hier kann man sich über die Zustände der Strände von Florida informieren

- oil spill photo gallery - erschreckende Bilder vom Ausmaß der Katasprophe ;(((

- Long range oil spill outlook

- BP Gulf Oil Spill Maps (Updated)

- Response of U.S. Ocean Observing Systems to the 2010 Deepwater Horizon Gulf of Mexico Oil Spill

- disaster response gulf-oil-spill

Diese Webseiten sollen Ihnen helfen das Ausmaß der Ölkatastrophe zu erkennen und für Ihre USA oder Florida Reise zu planen.
(soweit man überhaupt noch etwas planen kann ....
es ist so traurig machtlos dazustehen und zuzusehen wie das Öl alles zerstört...)

- Ölpest verdirbt Touristen in Florida den Urlaub

- über 400 Tier- und Pflanzenarten sind von Öl-Katastrophe betroffen